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Glossar

AES (Advanced Encryption Standard)

Der Advanced Encryption Standard ist eine Methode zur Verschlüsselung von Daten zur sicheren Übertragung dieser, sie wird auch Rijndael-Algorithmus oder abgekürzt AES genannt. Durch die große Schlüssellänge bietet AES einen besonders hohen Grad an Sicherheit bei der Datenübertragung.

Client

Der Client oder die Client-Anwendung beschreibt ein Computerprogramm. Das Programm wird auf Endgeräten eines Netzwerkes ausgeführt und steht in Verbindung mit dem Server. Dadurch kann der Client bestimmte Dienste des Servers in Anspruch nehmen. Der Client dient für den Benutzer als Schnittstelle der Kommunikation zwischen Programm und Server.

CPU-Last

Die CPU-Last oder auch CPU-Auslastung ist eine prozentuale Darstellung der Rechenzeit eines Computers. Sie beschreibt den momentanen Zustand der Prozessoren eines Computers. Wenn ein Computer sehr viel Rechenzeit zur Bewältigung laufender Prozessoren benötigt, ist die CPU-Last sehr hoch. Folglich ist die CPU-Last bei einer geringen Rechenzeit dementsprechend  niedrig.

Online Backup

Der Begriff leitet sich aus dem Englischen ab und beschreibt eine Strategie zur Datensicherung über das Internet.

E2EE (Ende-zu-Ende-Verschlüsselung)

Die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ist eine Methode um Inhalte bei einer Datenübertragung zu kodieren. Die Inhalte werden mit Hilfe einer Verschlüsselungssoftware vom Sender verschlüsselt und erst wieder vom Empfänger entschlüsselt.

Boxcryptor

Boxcryptor ist eine spezielle Software für die Verschlüsselung von Daten.

Support

Support bedeutet „Unterstützung“ und stellt einen Bereich den Kundenbetreuung, der sich mit dem Lösen von Problemen befasst.

SSL (Secure Socket Layer)

SSL steht für Secure Socket Layer und bedeutet „sichere Verbindungsschicht“. SSL ist ein Verschlüsselungsprotokoll zur sicheren Datenübertragung.

UNC-Pfad (Universal Naming Convention)

Als UNC-Pfad wird ein Netzwerkpfad beschrieben, über den ohne die Verwendung eines Laufwerkbuchstabens auf dem Pfad im Netzwerk eines Computer zurückgegriffen werden kann. Durch die Verwendung einer UNC-Adresse ist daher die direkte Verbindung zu einem Netzlaufwerk nicht mehr nötig.

Laufwerksbuchstabe

Die verschiedenen Laufwerke eines Computers, wie z.B. das Diskettenlaufwerk oder das CD/DVD Laufwerk werden jeweils durch einen anderen Buchstaben repräsentiert. Diese werden als Laufwerkbuchstabe bezeichnet.

Terminalserver

Der Terminalserver ist die auf einem zentralen Rechner installierte Software. Diese Software stellt über das Netzwerk mehreren Clients Applikationen zur Verfügung.

Schleifenschaltung

Als Schleifenschaltung bezeichnet man einen Nachrichten- oder Informationskanal, der nur einen Endpunkt hat, wodurch der Sender und der Empfänger identisch sind. Schleifenschaltungen werden oft im Zusammenhang mit Clients verwendet, da so mit einem Server auf dem gleichen PC kommuniziert werden kann.

Kommandozeilenparameter

Kommandozeilenparameter sind Übergabewerte, die über Variablen bestimmte Einstellungen an Computerprogramme oder auch Unterprogramme weitergeben. Die Befehle, die das Programm zu einem bestimmten Kommando aufrufen, werden dabei in die Kommandozeile eingetragen.

SHA (Secure Hash Algorithm)

SHA ist eine kryptologische Hash-Funktion, die bei der Datenverarbeitung und dem Prüfen der Integrität einer Nachricht Verwendung findet. Durch den Algorithmus wird ein eindeutiger Prüfwert digitaler Daten z.b. Nachrichten ermittelt, dieser dient als digitale Signatur und stellt so die Integrität einer Nachricht sicher.

Bash Skript

Ein Bash Skript ist eine reine Textdatei, durch die das Verhalten eines Computers umprogrammiert werden kann. Mit der Hilfe von Bash Skripts können Programme miteinander verbunden werden und an den eigenen Bedarf angepasst werden. Daher gehört die Verwendung von Bash Skripts in den Bericht der Systemadministration.

Batch-Datei

Eine Batch-Datei ist eine Stapelverarbeitungsdatei von Microsoft, durch die Vorgänge im Computer automatisiert und sequenziell ausgeführt werden können.

ZIP Komprimierung

Es ist möglich Dateien oder Ordner in einem Windows basierendem System auf ZIP- Dateien zu komprimieren. ZIP-Dateien haben ein komprimiertes. sehr platzsparendes, Dateiformat und können schnell übertragen werden. Durch die Komprimierung auf eine ZIP-Datei werden die Bytes, die in der Datei enthalten sind, reduziert, während der Inhalt bestehen bleibt. Um die Datei wieder im Originalzustand zu erhalten, muss diese entpackt werden.

Multi-Source-Download

Als Multi-Source-Download wird ein Vorgang bezeichnet, bei dem Daten aus mehr als nur einer Quelle heruntergeladen werden. Durch diese Methode wird die Zeit, die zum Herunterladen von Dateien benötigt wird, verkürzt.

Cloud

Als Cloud bezeichnet man ein entfernt liegendes Rechenzentrum, in dem eigene lokale Daten entfernt gespeichert und Programme, die nicht auf lokalen Servern installiert sind, ausgeführt werden.

Drag & Drop Upload

Hochladen von Dateien, indem man diese einfach in ein dafür (in der FAUbox) vorgesehenes Feld zieht.

HTTP-Protokoll

Der Begriff steht für „Hypertext Transfer Protokoll“. Es handelt sich um ein Protokoll, das verschiedene Anfragen als voneinander unabhängige Transaktionen betrachtet und der Datenübertragung auf der Anwendungsschicht über ein Rechnernetz dient. Es wird meist zur Übertragung von Webseiten aus dem World Wide Web in einen Web Browser verwendet.

Remote-Web-Server

Es handelt sich um einen entfernt liegenden Webserver. Webserver sind für das Webhosting verantwortlich, das heißt sie stellen Online-Informationen, wie z.B. Webseiten, auf Anforderung (z.B. eines Browsers)  bereit.

SSL-Verschlüsselung

SSL steht für „Secure Socket Layer“. Es stellt ein Verschlüsselungsprotokoll zur Datenübertragung im World Wide Web dar.

Proxy-Erkennung

Es handelt sich um einen Prozess der Erkennung und Identifizierung eines Internet-Rechnernetzservers durch das System, sodass Anforderungen im Auftrag des Clients versendet werden können.

Coda Filesystem

Es handelt sich um ein Datensystem, mit dem mehrere Rechner gleichzeitig arbeiten können, da es in einem Netzwerk verteilt ist. Coda ist für stationäre und mobile Rechner zugänglich.

Fuse-Filesystem

FUSE ist eine Abkürzung für „Filesystem in Userspace“. Der Begriff bezeichnet ein Kernel-Modul, welches unprivilegierten Nutzern das Anlegen eigener Dateisysteme ermöglicht.

KDE

KDE ist eine grafische Benutzeroberfläche unter Linux.

Standard-AES-Verschlüsselung

Bei dem „Advanced Encryption Standard“ handelt es sich um eine Blockverschlüsselung, die ein sehr hohes Maß an Sicherheit bietet.

RSA-Schlüssel

Der RSA-Algorithmus (Rivest Shamir Adleman) ist das am häufigsten zur Authentifizierung und Verschlüsselung im Internet verwendete System. Es ist beispielsweise auch im Web-Browser von Microsoft integriert.

On-Premise-Synchronisation

On-Premises stellt ein Modell zur Nutzung von Computerprogrammen, das der Nutzer auf eigener Hardware betreibt, dar.

Relais

Ein Relais ist ein elektromechanischer Schalter. Relais werden über einen Steuerstromkreis aktiviert und werden häufig für das Umschalten von Stromkreisen eingesetzt.

NAT-Traversal-Verbindungen

NAT steht für „Network Address Translation“. Unter diesem Begriff versteht man Methoden, die verschiedene Netze verbinden, indem sie Adressinformationen in Datenpaketen durch andere ersetzen. Diese Verfahren werden häufig in Routern verwendet.

TCP

TCP ist eine Abkürzung für „Transmission Control Protocol“. Es handelt sich hierbei um ein Protokoll, das zur Übertragung von Daten über das Internet verwendet wird.

WAN (Wide Area Network)

WAN bedeutet Weitverkehrsnetz. Hierbei handelt es sich um ein Rechnernetz, bei dem es keine begrenzte Anzahl an angeschlossenen Rechnern gibt. Es erstreckt sich über einen großen geografischen Bereich.

Peer-to-Peer

Eine Peer-to-Peer Verbindung ist eine Verbindung zwischen zwei Rechnern, bei der alle beteiligten Computer gleichberechtigt sind und daher Dienste in Anspruch nehmen und zur Verfügung stellen können. Es gibt keinen exklusiven Server oder Client. Die Rollen tauschen beliebig oft.

Ordnerrechte

Damit ist gemeint, welche Rechte jedes einzelne Mitglied auf den Ordner hat. Ordner oberster Ebene löschen, Einladungen verschicken, Mitglieder entfernen, Links verschicken kann nur der Besitzer/ Admin. Die Mitglieder eines Ordners ohne Quota können kein Admin werden bzw. keine Admin-Rechte erhalten.

Unterordner

Ein Unterordner befindet sich eine Hierarchieebene unter dem Ordner oberster Ebene. Alle Unterordner und die darin gespeicherten Dateien haben die gleichen Rechte wie der Ordner oberster Ebene.

Ordner oberster Ebene

Ein Ordner oberster Ebene ist ein Ordner in der FAUbox, der direkt unter dem FAUbox-Basisordner gespeichert ist. Die Rechte für alle Dateien und alle Unterordner werden im Ordner oberster Ebene abgelegt.

FAUbox-Basisordner

Der Ordner, für dessen Inhalt der FAUbox Client sich automatisch zuständig fühlt.
Unter Windows:C:\Users\<User>\FAUbox
Unter Linux/Mac OS:/home/<User>/FAUbox

FAUbox- Admins

nur Mitarbeiter des regionalen Rechenzentrums (RRZE), die eine Berechtigung als Admin haben.

Orga- Admins

Ein Administrator an einer angebundenen Institution (in der Regel Mitarbeiter des lokale RRZE).